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20.01.18

Im Hier & Jetzt sein...

Was bedeutet das eigentlich?

In vielen Sprüchen und Zitaten, oder spirituellen Schulen ist es ein hohes Gut im Hier und Jetzt zu sein. Es ist erstrebenswert, wenn wir in Harmonie leben wollen, oder wenn wir gar Erleuchtung finden wollen. 

Daraus folgte für mich die Vorstellung, wenn ich ganz im Hier und Jetzt lebe, dann kann ich ganz gelassen mit allen Situationen umgehen. Es ist dann auch nicht mehr notwendig mit Wut, Neid, oder anderen vermeintlich negativen Emotionen zu reagieren. Ein Zustand in dem ich eine ganz spezielle, heilige Klarheit habe, in der ich jeden Zusammenhang durchblicken kann. Ebenso bringt dieses "im Hier und Jetzt sein" eine selige Ruhe mit sich.

Und wie lange dauert dieses Hier und Jetzt eigentlich?

Irgendwie ist es ein Zeitpunkt und irgendwie ist es die Ewigkeit. Ich bin einfach davon ausgegangen dass es jede Sekunde so sein sollte. Also 'Jetzt' ist ja immer in der jeweiligen Sekunde, Situation, oder jeden Augenblick?! Was mich zur nächsten Frage bringt - Was ist bzw. wie lang ist denn eigentlich ein Augenblick?

Ich habe mal gehört ein Augenblick, ein Moment dauert ca. 8 Sekunden.

Hey, das ist verdammt kurz! Und gleichzeitig wird so die Menge an Augenblicken in einem Leben ganz schön viel! Eine Aneinanderreihung von Abermilliarden von Augenblicken.

Also zurück zum Jetzt.
Wenn dieses "im Hier und Jetzt sein" die genannten Eigenschaften hat, denn ergibt sich folgende Situation:
Ich habe zu jeder Zeit, diese spezielle Klarheit, diese selige Ruhe und meine Emotionen brauche ich eigentlich gar nicht mehr, denn es ist ja sowieso alles friedlich und ruhig und positiv, liebevoll und glücklich. Also im Prinzip der Hängematten-Strandurlaub in der herrlichen Idylle von weißem Sandstrand mit türkisfarbenem Meer, Sonne, Palmen und einer leichten Brise, damit es ja nicht zu heiß wird.

Was für ein "Schmarrn"!

Mal ehrlich, das wäre auf Dauer doch total langweilig. Außerdem würde es ja dem Stillstand gleichen. Bei diesen Eigenschaften von "Im Hier und Jetzt Sein" wünscht sich das jeder, aber keiner will da tatsächlich hin.

Was bedeutet "Im Hier & Jetzt sein" nun?

Im Hier und Jetzt agieren, heißt sich den Gegebenheiten der Umwelt, den Mitmenschen und den Situationen bewusst zu werden. Ich kenne meine Wunden, meine Narben und meine Reaktionen und ich weiß woher sie kommen. Zeigen sich diese in einer Reaktion, die ich so nicht mehr möchte, dann kann ich dies erkennen und eventuell sogar verändern. Jetzt!

Jetzt heißt nicht zwingend in der aktuellen Sekunde. Jetzt kann auch Momente, Stunden oder Tage bedeuten.

Jedoch wird Jetzt keine Wochen, Monate oder gar Jahre einnehmen.

Sich selbst zu reflektieren und sich seine Handlungen bewusst zumachen, ist auch ein Teil von "im Hier und Jetzt sein". Nämlich genau dann, wenn wir im Hier und Jetzt an Grenzen stoßen, oder uns festfahren. Ja, auch das kann im Hier und Jetzt passieren. Doch es ist nicht notwendig sich hier länger aufzuhalten, als bis man erkennt, was es zu lernen gibt.

Auch die Gedanken sind eine wichtige Lernquelle. Wie gehe ich mit mir selber um? Was denke ich von mir und über andere? Das was ich über andere denke, ist (oft) ein Spiegel meines Selbst. Denke ich häufig schlecht über mich, dann schwäche ich damit meinen Selbstwert. Finden sich viele positive und stärkende Gedanken in meinem System, dann wird mir das Leben zu lächeln. Sind die Gedanken in der Vergangenheit verhaftet, tritt man eher auf der Stelle und wird sich selten weiter entwickeln. Auch bei Gedanken, die sich nur mit der Zukunft beschäftigen, gerade wenn es sich um Sorgen handelt, wird kein Vorankommen möglich sein.
Das heißt nicht, dass man sich keine Gedanken mehr um die Zukunft, oder die Vergangenheit machen sollte. Es heißt, dass man nicht mehr dort kleben bleibt. Es kann hilfreich sein, Vergangenes zu betrachten, ebenso wie Pläne zu schmieden.

Träume scheinen ein Zukunftschloss zu sein. Doch das täuscht! Träume sind ein guter Motor, wenn wir sie im Hier und Jetzt im Blick behalten. Lauschen wir unserem Herzen, dann weist es uns die richtigen Schritte, damit diese Träume näher rücken. Mit jedem dieser Schritte holen wir unsere Träume ins Hier und Jetzt.

"Im Hier und Jetzt" leben heißt auch, sich nicht mehr von alten Mustern diktieren zu lassen. Diese erkennen, ist bereits "im Hier und Jetzt sein". Ändern wir diese Muster, sind wird im Hier und Jetzt! Teilweise kann sich das in einer scheinbaren Dauerschleife wiederholen. Jedes Mal, wenn wir diese alten Muster erkennen, entscheiden wir uns dagegen und lernen die neuen Verhaltensweisen zu verwenden. Mit der Zeit und mit jedem Mal werden die neuen Verhaltensweisen natürlicher. Bis sie in "Fleisch und Blut" übergehen.

Die eigenen Stärken und Schwächen anzuerkennen ist auch ein Teil von "Im Hier und Jetzt sein". Jeder benötigt Ruhephasen und Aktionsphasen. Die aktiven Zeiten und die ruhigen zu organisieren und umzusetzen ist ein wichtiger Teil von "Im Hier und Jetzt sein". Es bedeutet, dass ich meine Bedürfnisse wahrnehme und diese würdige. Das ist auch ein wichtiger Teil von Selbstliebe und Selbstwert.

Fazit

Sich weiter zu entwickeln und sich den Mitmenschen und der Umwelt zu zuwenden, hat viele emotionale Facetten. Es kann wundervoll sein und mit Glück gesegnet. Es kann anstrengend und zuweilen auch zermürbend sein. Im Hier und Jetzt sein heißt leben! Mit allem was dazu gehört. Mit allen Emotionen und mit allen Erfahrungen!

Das Leben ist manchmal ein Hängematten-Strandurlaub und manchmal auch nicht.

Was bedeutet für euch "im Hier und Jetzt sein"?

08.01.18

Kartenlegung für die Woche 8. bis 14.01.2018



Heute möchte ich euch die 9 Tore der Pflanzenhelfer vorstellen.

"Jedes Tor hat eine ganz spezifische Ausstrahlung und steht für eine grundsätzliche Lebensthematik. Wenn Ihre innere Stimme sich positiv zu einem der Tore äußert, dann entscheiden Sie sich dafür, durch dieses Tor zu gehen, denn es liegt nahe, dass die Thematik, die sich dahinter verbirgt, in ganz besonderem Bezug zu Ihrer momentanen Lebenssituation steht.
(...)
Wenn Sie sich für ein Tor entscheiden haben, stehen Ihnen an diesem Tor sieben Pflanzenhelfer zur Verfügung, von denen jeder einen ganz speziellen Duft verkörpert."

Wähle nun für die kommende Woche ein Tor, das dich anspricht, das dein Herz berührt. Heute Abend werde ich zu jedem Tor eine Karte ziehen. Der Pflanzenhelfer wird dich durch das Tor begleiten und durch die nächste Woche. Die Auflösung findest du auf meiner Seite Arina'Bahee

Eure Jennifer Arina'Bahee

Quelle "Die Pflanzenhelfer" von Thomas Kinkele und Petra Arndt, erschienen im Windpferd Verlag

04.09.17

Kleine Rituale gegen Stress

Rituale bringen Sicherheit in dein Leben!

Was die Ältesten schon immer wussten. Was ganze Bevölkerungsgruppen versuchen zu bewahren. Traditionen und Rituale! Dies können religiöse Rituale sein, oder auch ganz alltägliche Routinen.

In der heutigen Globalisierung vermischen sich immer mehr Glaubensrichtungen, Rituale und Traditionen. Manche glauben sogar, dass dies alles sinnlos ist, veraltet oder sogar nicht mehr zeitgemäß. Meiner Meinung nach ist dies ein Grund dafür, dass sich immer mehr Menschen unsicher fühlen. Dies lässt den Stresspegel ungemein steigen! Was sich auch schon in den heutigen Kindern wieder spiegelt. Doch hierzu ein ander Mal mehr.

Um Stress zu reduzieren, ist es hilfreich kleine Rituale in den Alltag einzuführen, sich vorhandener Rituale bewusst zu werden und gegebenfalls diese zu überdenken. Dies schafft einen Rahmen für dein Leben. Dies bringt Sicherheit. Ein höheres Sicherheitsgefühl lässt das Stressgefühl sinken.

Wenn Du also das Gefühl hast, unsicher zu sein, zerrissen zu sein, chaotisch zu sein, keine Ordnung in dein Leben zu bekommen, oder dir, die immer wieder neuen "Brandherde" in deinem Leben, die Luft zum Atmen nehmen, dann kannst du mal einen Blick auf deine Rituale im Alltag richten. Gibt es denn überhaupt welche? Wie sehen deine Rituale aus? Wann folgst du ihnen? Wann vernachlässigst du sie? Erlaubst du dir diese Rituale zu vernachlässigen? Hast du dann ein schlechtes Gewissen? Sind diese Rituale die richtigen für dich? Tust du dein Ritual bewusst, oder ist es Gewohnheit? Hast du Freude an dem Ritual? 

In unterschiedlichen Lebenslagen unterschiedliche Ritualen zu folgen , oder deinen Ritualen manchmal nicht zu folgen ist völlig in Ordnung. Deine Rituale sind genauso lebendig, wie dein Leben. Sie verändern sich, sie wachsen und manche fallen weg.

Alle Rituale sind wichtig! Sie schaffen einen Rahmen, einen Raum für dein Leben. 
Sie schaffen Lebensraum!



Ist etwas routinemäßig durch ein Ritual erledigt, schafft das auch Raum für deinen Geist, für deine Gedanken.

Hilf dir selbst und kreiere deine kleinen Alltags-Rituale für mehr LebensRaum.

Deine Jennifer Arina'Bahee

Neue Website

👀 Die neue Seite ist zur Zeit in Arbeit! 👀 Dieser Blog wird im Anschluss auch überarbeitet. Ich bitte noch um ein wenig Geduld. 🙏 Bei...